Treffen im November

Zeit: Mittwoch, 21. November · ab 19 Uhr (veganes Essen) bzw. 19.30 Uhr (politischer Nachtisch)
Ort: bei Ute (ihre „neue“ Wohnung / wer nicht weiß wo das ist schickt ne kurze Nachricht)

Nach einer Pause geht es nun im November endlich wieder los mit unseren Gruppenstunden.

„Auf dem Vulkan tanzen“

Lisa war im Oktober eine Woche lang in Israel und Palästina und hat die HaNoar HaOved VeHaLomed (eine sozialistisch-zionistische Kinder- und Jugendbewegung) und die IYU ( Independet Youth Union of Palastine) getroffen. Es war eine sehr spannenden Woche mit so vielen Eindrücken, dass sie gar nicht in eine Gruppenstunde passen werden.
Israel und Deutschland haben politisch viele Gemeinsamkeiten und „Probleme“, jedoch mit dem Unterschied, dass das Damoklesschwert des Nahostkonfliktes nicht über Deutschland schwebt.

Welche Probleme gemeint sind und ob wir daraus was für uns hier lernen können, dass erfahrt ihr, wenn ihr vorbei schaut.

Haste schon JuLeiCa?

Gruppenfoto JuLeiCa 2012
Wir, halleschen Falken, haben Bock darauf im kommenden Jahr mit einer F-Gruppe durchzustarten.
F-Gruppe?!
F steht für Freundschaft und F-Gruppen bilden den Freiraum für Falken zwischen sechs und zwölf Jahren.

Da das Teamen neben allem Spaß auch eine verantwortungsvolle Aufgabe ist haben sich die Jugendverbände im Kinder- und Jugendring auf eine gemeinsame Qualifikation, der Jugendleiter_innen-Card (JuLeiCa) verständigt, um die zukünftigen Teamer_innen bestmöglich vorzubereiten. Während der JuLeiCa-Bildung haben Flo, Ute und Christian gelernt, welche rechtlichen Vorgaben ein_e Jugendleiter_in beachten muss. Weißt Du ab welchem Alter ein Mensch ohne Eltern in die Kneipe oder Disco darf? Oder wie hoch die Wassertiefe für Nichtschwimmer_innen sein soll? Genau um solch rechtliches Zeugs ging’s. Aber nicht nur!!! In verschiedenen Spielen haben wir selbst erfahren, dass jede_r von uns einen Rucksack mit auf Falken-Veranstaltungen bringt, der ziemlich unterschiedlich und abhängig von der persönlichen Prägung ist. Kennst Du das, wenn jemand einfach keinen Bock auf Sport hat und zu jedem Sportspiel-Vorschlag „nein“ sagt. Bestimmte Aktionen von uns Menschen haben mit dem zu tun, was wir erlebt haben und Teamer_innen sollten sensibel dafür sein, wie es der_dem einzelnen im Team geht.

Die gemeinsame Woche auf Gut Glüsig hat uns zeitweise an die Grenzen unserer körperlichen, wie emotionalen Belastbarkeit geführt – so haben wir erlebt, dass das Design unserer Methoden eine Gruppe zusammenschweißen und Solidarität erlebbar machen kann, ebenso wie Spiele, die auf Konkurrenz und Wettbewerb angelegt sind, einen ziemlich schnell das Wohl des Gegenübers vergessen und nach dem Sieg der eigenen Gruppe streben lassen. Das ist schon ganz schön gruselig, sich selbst mit Ellbogeneinsatz und Grenzen anderer überrumpelnd zu beobachten – wider besseren Wissens. Da unsere Falken-Welt manches Mal wie eine befreite Insel in einer herrschaftsgeprägten Welt erscheint, war es eine wichtige Sensibilisierungserfahrung. Denn jede_r von uns hat Verantwortung dafür, dass wir uns bei gemeinsamen Veranstaltungen und Aktionen wohl fühlen und dieses gute Gefühl passiert nicht einfach von selbst, sondern wird von uns aktiv gestaltet.

Neben den Falken bieten auch andere Kinder- und Jugendverbände JuLeiCa-Seminare an – dabei hat jeder Träger unterschiedliche Schwerpunkte. Uns Falken sind selbstbestimmte und solidarische Ansätze wichtig – denn „die Gruppe macht’s!“.

Falls Du selbst eine JuLeiCa machen willst, schreib einfach eine Mail an: sjd-die-falken@web.de .
Zu guter Letzt: Vielen Dank an alle, die Teil dieser JuLeiCa-Bildung waren – es war eine gute, an- (und auf-)regende, sowie unglaublich prägende Erfahrung. Bei der ganz falkisch Freundschaften entstanden sind, die weit über diese Woche reichen. :)

Kennzeichnungspflicht jetzt! – Beschluss des Falken-Bundesausschusses

Nach den gewalttätigen Übergriffen von Polizist_innen am 7. August in Halle, haben wir – wie ihr sicherlich mitbekommen habt – in der Öffentlichkeit noch einmal verstärkt wirksame Reaktionen gefordert (Pressemitteilung).

In diesem Zusammenhang haben wir in unserem Kreisverband einen Antrag für den Bundesausschuss der Falken formuliert. Unsere tollen Falken vom Landesverband haben ihn eingebracht und verteidigt – hier nochmal besonderer Dank an Fabi!

Er wurde mir einigen wenigen Änderungen angenommen.

Hier nun der Wortlaut:

Beschluss des Bundesausschusses vom 29.-30. September 2012 in Oer-Erkenschwick

Werft die Waffe weg, Polizist*innen! Solidarität leben, Druck aufbauen, Polizeigewalt stoppen

Am 7. August kam es am Rande einer Demonstration gegen die NPD in Halle (Saale) zu gewalttätigen Übergriffen durch Polizist*innen, bei denen ein Demonstrant schwere, bleibende körperliche Schäden erlitt. Am 2. Juni ging die Polizei in Hamburg rücksichtslos und brutal gegen Blockierer vor, die sich Nazis entgegenstellten. Im Zusammenhang mit „Blockupy Frankfurt“ wurde im Mai eine 17jährige Gewerkschafterin von Polizist*innen zusammengeschlagen. Angesichts dieser aktuellen Ereignisse, wird uns einmal mehr bewusst, dass Polizeigewalt nicht der seltene Einzelfall ist, sondern sich immer wieder aus den existierenden Strukturen der Polizei selbst ergibt. Dabei nehmen die Betroffenen lediglich ihre Rechte wahr, haben friedlich demonstriert oder zivilen Ungehorsam geleistet. Dennoch richtete sich Gewalt ausgerechnet gegen sie – und dies durch eine Institution, deren Aufgabe es vermeintlich ist, diese Grund- und Menschen¬rechte zu schützen. Als SJD – Die Falken streben wir eine Gesellschaft an, die Freiheit, Gleichheit und Solidarität verwirklicht. Daher gilt es jeden Tag aufs Neue diese Rechte zu verteidigen und dazu beizutragen, dass sie allumfassend verwirklicht werden.

Wir erklären uns daher mit Betroffenen polizeilicher Repression und Gewalt solidarisch!

Auf dem Bundesausschuss in Leipzig haben wir uns als SJD – Die Falken bereits für eine wirksame Kennzeichnungspflicht von Polizist*innen, auch in sogenannten geschlossenen Einheiten, ausgesprochen. Angesichts der großen Zahl von Ermittlungen gegen Polizist*innen, die eingestellt werden, weil die Täter*innen aufgrund ihrer vermummenden Uniformen nicht zu identifizieren sind, erkennen zunehmend Teile der Gesellschaft mittlerweile die Notwendigkeit einer Kennzeichnungspflicht. So stimmte in einem Entscheid der SPD Sachsen-Anhalt eine überwältigende Mehrheit der Mitglieder für eine solche Kennzeichnung. Dennoch werden immer wieder neue fadenscheinige Argumente gegen eine Umsetzung vorgebracht, oder die Umsetzung wird durch regelrecht sinnumkehrende Bestimmungen bis zur Unwirksamkeit verwässert. So gilt im SPD-mitregierten Sachsen-Anhalt nunmehr eine Kennzeichnungspflicht – aber ausgerechnet mit der Ausnahme geschlossener Einheiten. Dabei ist dies nur ein Beispiel, ähnliche Erfahrung macht man vielerorts. Polizeigewalt bleibt leidvolle Realität.

Deswegen setzen wir uns weiterhin – überall – für eine Kennzeichnungspflicht ein und tragen diese Forderung verstärkt in die Öffentlichkeit!

Viele der Befürworter*innen der Kennzeichnungspflicht gehen davon aus, dass bereits diese zu einer wesentlichen Abnahme der Taten führen würde. Erfahrungsgemäß laufen die Ermittlungsverfahren gegen Polizeibeamt*innen zögerlich, was zu Ermittlungseinstellungen oder äußerst niedrigen Strafen führt. Schließlich sei man auf der gleichen Seite und müsse morgen bereits wieder gemeinsam gegen wirkliche Übeltäter*innen vorgehen. Bislang wird dieses Problem in den öffentlichen Debatten viel zu wenig wahrgenommen. Dabei ist die Lösung offensichtlich. Es muss eine Untersuchungsbehörde für Vorwürfe der Polizeigewalt geben, die unabhängig von dieser selbst, Staatsanwaltschaften oder Innenministerien ist und vor Gericht nicht zuletzt die Perspektive der Betroffenen vertritt.

Wir setzen uns daher dafür ein, dieses Problem öffentlich bekannt zu machen, und fordern weiterhin engagiert die die Einführung einer solchen unabhängigen Untersuchungsinstanz!

Alle Beschlüsse des Bundesausschusses findet ihr im Extranet (dem mitglieder-öffentlichen Teil) auf wir-falken.de.

„Nie, nie wollen wir Waffen tragen! Nie, nie wollen wir wieder Krieg!“

Schon seit vielen Jahrzehnten wird alljährlich der 1. September – der Tag des Beginns des Zweiten Weltkrieges – als „Antikriegstag“ dazu genutzt, für die Forderung nach einer friedlichen Welt aktiv zu werden.

Gewalt ist keine Lösung für die Ursachen von Konflikten. Wir treten ein für ein Ende aller kriegerischen Auseinandersetzungen weltweit. Deshalb bekennen wir uns zu einer gerechten und friedlichen Weltordnung! Wir übernehmen Verantwortung für unsere Zukunft indem wir uns gegen Gewalt, Rassismus und neonazistisches Gedankengut engagieren. Wir Falken setzen uns ein für ein solidarisches Miteinander und für internationale Völkerverständigung!

In unseren Kinder- und Jugendgruppen lernen junge Menschen, wie Konflikte gewaltfrei gelöst werden können, denn Krieg und Gewalt lösen niemals Probleme, sondern schaffen nur Neue!

Nie wieder Krieg!
Nie wieder Faschismus!
Eine andere Welt ist möglich!

(Quelle: wir-falken.de)

Auch in Halle wollen wir nicht schweigen, während nach wie vor Krieg von Deutschland ausgeht und Waffen in alle Welt geliefert werden. Gemeinsam mit einigen anderen friedenspolitisch engagierten Organisationen findet ihr uns am 1. September, von 10-12 Uhr, auf dem hallischen Marktplatz. Geplant ist u.a. ein Walzer-Flash-Mob (Veranstaltung auf Facebook).


Wenn ihr euch mehr für die Positionen der Falken interessiert, können wir euch die Positionspapiere unseres Verbandes empfehlen, z.B. zur Abschaffung der Wehrpficht („Bundeswehr abschaffen!“), zur militärischen Forschung an Hochschulen oder zu den sog. „verteidungspolitischen Richtlinien“.

Kennzeichnungspflicht jetzt!

Die halleschen Stadtverbände der Jusos, Grünen Jugend, Linksjugend [’solid] und der Falken erneuern Forderung nach einer zügigen Einführung von rotierenden Ziffern in geschlossenen Polizeieinsätzen.

„Es ist ein Schlag ins Gesicht der engagierten Zivilgesellschaft, dass sich die CDU noch immer mit unhaltbaren Argumenten gegen eine demokratische BürgerInnenpolizei stellt. Nur mit einer Kennzeichnung auch in geschlossenen Einsätzen schaffen wir Vertrauen in unsere Polizei bei all jenen, die sich gegen braunes Gedankengut stellen“, kommentiert Theresa Kalmer, Sprecherin der Grünen Jugend Halle.

Das Spiel mit der möglichen Sorge der Polizeiangehörigen vor Übergriffen im Privatleben bezeichnen die vier Verbände als falsch und unredlich: „Innenminister Stahlknecht (CDU) selbst hat ja bereits entschieden, dass Polizeiangehörige seit dem 1. April Namensschilder im normalen Dienst tragen müssen“, so Felix Peter, Vorsitzender der Jusos Halle. „Eine anonyme und von Einsatz zu Einsatz rotierende Kennzeichnung in geschlossenen Einsätzen soll nun wiederum laut CDU die Sicherheit der Polizeiangehörigen gefährden – die CDU verstrickt sich hier mehr und mehr in Widersprüche“, so Felix Peter weiter.

Und auch das Argument des stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden Markus Kurze, demzufolge eine Identifizierung von gewalttätigen Polizeiangehörigen bereits über Gruppenkennzeichnung oder interne Zeugenbefragung möglich ist, erschließt sich den vier Verbänden nicht: „Anonyme und rotierende Ziffern würden maximal eine polizeiinterne Identifizierung ermöglichen, wie sie Herr Kurze mit seiner Äußerung ja anscheinend gutheißt. Sie hätte zudem den Vorteil, dass die hohe Hürde der Aussage gegen einen Kollegen durch ermöglichte Aussagen von außerhalb der Polizei gesenkt würde“, so Markus Dietze, Pressesprecher der Linksjugend [’solid]. „Eine anonyme Kennzeichnung in geschlossenen Einsätzen dient also sowohl dem Schutz von sich korrekt verhaltenden Polizeiangehörigen als auch dem Schutz friedlicher Demonstrierender. Der CDU gehen offenbar die Argumente aus und das ist auch gut so!“, so Markus Dietze abschließend.

Hintergrund: Am 7. August kam es am Rande einer auch von der Polizei als friedlich bezeichneten Demonstration gegen die NPD-Deutschlandtour zu einem schweren Übergriff auf zwei Demonstrierende durch einzelne Polizeiangehörige. Eine der betroffenen Personen wurde dabei schwer verletzt und muss mit bleibenden Schäden rechnen. Diese Vorfälle stießen erneut eine Debatte zur Polizeikennzeichnung an.

Treffen im August

Zeit Mittwoch, 15. August · ab 19:30
Ort : Bei Lisa (wer nicht weiß wo das ist schickt ne kurze Nachricht)

Auch in diesem Monat treffen wir uns wieder zur Gruppenstunde um gemeinsam (vegan) zu speisen, voneinander zu lernen, zu diskutieren und Freundschaft zu leben.

Jolly macht es diesmal thematisch besonders spannend:

Trans….phobie??? Was ist das denn die Angst vor Molekülen in Trans-Stellung oder die Angst vor lateinischen Wörtern oder gar eine neue Trendsportart?

In der Gruppenstunde im August werden wir uns mit dem Thema Transphobie beschäftigen. Wir wollen klären, was das eigentlich bedeutet Trans* sein, sich als Trans* identifizieren.
Welchen Schwierigkeiten sind Trans*menschen im Alltag ausgesetzt. Dabei werden wir auch dem Märchen von „Mann und Frau“ als einzige „Geschlechter“ unserer Gesellschaft, auf die Spur kommen. Und vielleicht finden wir auch noch heraus, was eigentlich der Kapitalismus am Tatort zu tun hat?

Also kommt vorbei zur Diskussion dieser spannenden Fragen, dem Zusammensein mit euren Falken KV und zum Singen von Arbeiter_innenliedern bis spät in die Nacht hinein.

Ohne Angst auf Demo!

Stoppt Polizeigewalt
Am vergangenen Dienstag, 07.08.12, bei den Protesten gegen die NPD-Deutschlandfahrt wurden zwei friedliche Demonstraten durch Polizeigewalt teilweise schwer verletzt!

Die Falken Halle sind solidarisch mit den Betroffenen und wünschen ihnen gute Genesung!
Die Aufgabe der Polizei ist es die Bürger_innen zu schützen, dass die Landesbereitschaftspolizei aus Magdeburg so agiert ist völlig unverständlich und in bei der friedlichen Protestaktion in Halle nicht nachvollziebar.

Wir bitten alle Falk_innen, die an der Ecke Waisenhausring/Kleine Brauhausstraße am 07.08 zwischen 16:00 und 17:30 Uhr etwas gesehen haben ein Gedächtnisprotokoll zu verfassen und an vernetzung [at] halle-gegen-rechts.de zu schicken.

Wir Falken wollen unsere Meinung angstfrei äußern, deshalb fordern wir Politik und Staatsanwaltschaft auf diese Übergriffe lückenlos zu verfolgen und endlich eine Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte auch in geschlossenen Einheiten einzuführen.

Weitere Informationen unter:
www.halle-gegen-rechts.de

07.08.12 Kein Platz für die NPD!

Kein Platz für NPD-Tour!

Scheiß Verein = NPD!

Die NPD plant ihre Debalkeltour, die sogenannte Deutschlandfahrt, am 07. August 2012 in Halle (und vorher in Leipzig) fortzusetzen.
Deshalb gilt es in dieser Zeit auf dem unteren Boulevard zwischen 16-19 Uhr bereit zu sein.

Die NPD (nationaldemokratische Partei Deutschlands) ist eine Partei, die mittels ihrer Aussagen rassistische Denkmuster unterstützt und verbreitet („Ausländer raus“ Slogan auf den NPD-Wahlplakaten während des Landtagwahlkampfs in Sachsen-Anhalt 2011) .
Neben der menschenverachtenden, faschistischen und populistischen Propaganda zeigt sich auch in der personellen Zusammensetzung der Partei, dass es definitiv keine demokratische Partei ist. Laut Report Mainz ist pro Monat ein NPD-Funktionär an menschenverachtene Straftaten beteiligt.1
Bei der aktuellen Debaleltour der NPD lässt sich super erkennen, wie ihre rassistisch-nationalistische Propaganda funktioniert:
So werden die kriesengeschüttelten EU-Mitgliedsstaaten für die Wirtschaftskriese verantwortlich gemacht,
gegen die Europäische Idee an sich gehetzt und eine „Rückbesinnung“ auf einen völkischen Nationalstaat gefordert.

Deshalb rufen wir Falken gemeinsam mit vielen weiteren Menschen und Organisationen Dich auf am
07. August zwischen 16 bis 19 Uhr dafür zu sorgen, dass die Debaleltour der NPD auch in Halle zum Disaster für sie wird.
Sprich deine Freund_innen an, Mama und Papa, Lehrer_innen und Kolleg_innen:
Denkt euch gemeinsam eine kreative Aktionsidee aus, malt zusammen ein Transparent oder macht gewaltig Krach. Es gibt viele Möglichkeiten deutlich zu machen, dass hier kein Platz ist für die NPD und menschenverachtendes Gedankengut – hier nicht und nirgendwo.
Sei kreativ, sei am Start und werde aktiv!

1 http://www.tagesschau.de/inland/report102.html

Weitere Infos auch unter: http://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=416357525067471&id=191079504261942 und www.halle-gegen-rechts.de

Falken verurteilen die menschenverachtende Praxis der Hamburger Ausländerbehörde

Abschiebung während des Kinderferienlagers – Falken verurteilen die menschenverachtende Praxis der Hamburger Ausländerbehörde

Vier Kindern, die derzeit an einem Zeltlager der Falken aus Hamburg und Schleswig-Holstein teilnehmen, droht nach ihrer Rückkehr die Abschiebung nach Mazedonien. Während der Vater bereits in der Nacht zu Samstag im Rahmen einer Sammelabschiebung ausgeflogen wurde, sollen die Mutter, die vier Töchter zwischen sechs und zwölf Jahren und der einjährige Bruder direkt nach dem Ende des Zeltlagers folgen.

Der Anruf der Hamburger Ausländerbehörde erreichte den Landesvorsitzenden der Hamburger Falken, Tilmann Dieckhoff, am Freitagabend um 20:30 Uhr, als die Kinder am Lagerfeuer sangen. Am Telefon erwog die Mitarbeiterin der Hamburger Ausländerbehörde, die sich zum Zeitpunkt des Telefonats in der Wohnung der Kinder in einer Hamburger Flüchtlingsunterkunft befand, die Kinder direkt aus dem Zeltlager abzuschieben. „Allein die Tatsache, dass die Kinder nicht mehr mit der Fähre ans Festland gebracht werden konnten, verhinderte vermutlich die Abschiebung aus dem Ferienlager“, so Tilmann Dieckhoff. Trotzdem ist klar, dass der Vater seine Kinder nach der Rückkehr aus dem Zeltlager nicht vom Bahnhof abholen kann, weil er bereits abgeschoben wurde. Wir

Wir Falken verurteilen diese menschenverachtende Abschiebeaktion scharf. Die Hamburger Ausländerbehörde zeigt damit, dass Werte wie Vielfalt und solidarisches Miteinander, die wir auf unserem Zeltlager leben, für sie keinerlei Bedeutung haben.

Die Abschiebeaktion der Hamburger Ausländerbehörde offenbart die perfide Widersprüchlichkeit der sogenannten Integrationspolitik: Während die eine Behörde, in diesem Fall das Jugendamt, Kindern mit Flüchtlingshintergrund an der Ferienmaßnahme Erholung, Teilhabe und ein altersgerechtes Aufwachsen ermöglichen will, werden diese Bemühungen durch menschenunwürdiges Verwaltungshandeln einer anderen Behörde zunichte gemacht.

Bei der Sozialistischen Jugend – Die Falken nehmen seit Jahren Flüchtlingskinder an Zeltlagern und Aktionen teil. Politisches Engagement gegen die unmenschliche Flüchtlingspolitik ist für uns langjährige Praxis. „Wir verstehen uns als Anwälte von Kindern und Jugendlichen und setzen uns seit langem aktiv für die Einhaltung der Kinderrechte ein“, betont Tilmann Dieckhoff. Und weiter: „Auch nach der Rückkehr aus unserem Sommerzeltlager werden wir die betroffenen Kinder und ihre Familie mit all unseren Kräften unterstützen!“

(Pressemitteilung, SJD – Die Falken LV Hamburg)

Love Music – Hate Racism, 28. Juli 2012

Flyer Love Music - Hate Racism
Mit Besorgnis müssten wir allein in den letzten drei Monaten fünf rassistische Übergriffe in Halle zurückblicken.
Solche Übergriffe bedürfen eines gesellschaftlichen Klimas, dass es erst ermöglicht eine Denke in „wir“ und „die“, in „Einheimische“ und „Fremde“ aufrechtzuerhalten.

Wir Falken Halle rufen Dich dazu auf am kommenden Samstag, 22.07.12 Alltagsrassismen aufzubrechen und Solidarität mit den Betroffenen auf der Straße zu zeigen.
Es gibt aus der Reihe zu tanzen und ein deutliches, entschlossenes Zeichen gegen Menschenfeindlichkeit – jeglicher Art zu setzen.

Weitere Infos unter: http://lovemusichateracism.blogsport.de